Berufsschule Kraftfahrzeugtechnik

Zugangsvorausetzungen
Die Berufsschule wir von Jugendlichen besucht, die die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben und keine weiterführende Schule oder eine von der Berufsschulpflicht befreiende Ausbildung besuchen.
Für alle Auszubildenden besteht für die Dauer des Ausbildungsverhältnisses Berufsschulpflicht.
Jugendliche ohne Ausbildungsverhältnis sind auf Antrag berufsschulberechtigt.

Informationen zur Aufnahme
Aufnahme neuer Schüler:
Im laufenden Schuljahr 2012/13, wenden Sie sich bitte an das Schulsekretariat.

Kurzinformation
Ausbildungsberufe
Kraftfahrzeugmechatroniker/in

Einstiegsvoraussetzung
Abgeschlossener Ausbildungsvertrag, möglichst guter Hauptschulabschluss oder höherer allgemeinbildender Abschluss

Inhalte
Grundstufe (1.Lehrjahr) die Schwerpunkte:
Messen/Prüfen/Beurteilen
Diagnostizieren
Instandhalten/Instandsetzen

Fachstufe (2. und 3. Lehrjahr) die Schwerpunkte: Personenkraftwagen
Nutzkraftfahrzeuge
Fahrzeugkommunikation
Motorradtechnik

Organisation der Ausbildung
Unterrichtszeiten:
Der schulische Teil findet an unserer Schule im Blockunterrichts statt. Das bedeutet, der Schüler erhält alle drei Wochen eine Woche Berufsschulunterricht. Der Unterricht umfasst 38 Schulstunden, davon finden 5 Stunden fachpraktischer Unterricht in der Werksttatt statt.

Ausbildungsinhalte/Ziele:
Der Kfz-Mechatroniker wird wie der Kfz-Mechaniker dual ausgebildet. Der Unterrichtsstoff wird auf Grund des Rahmenlehrplans handlungsorientiert vermittelt.
Der Schüler soll an Hand von exemplarischen Lernsituationen, wie sie im Alltag vorkommen, den Lernstoff möglichst eigenständig erlernen. Innerhalb des Lernfeldes wird der Schüler an Hand eines ausgewählten Themas mit Mathematik, Technologie, Deutsch, etc. im Kontext konfrontiert.

Auszug aus dem Rahmenlehrplan
„Ausgangspunkt für das berufschulische Lernen sind die konkreten berufs- und werkstattspezifischen Handlungen. In den Zielformulierungen werden daher in nahezu allen Lernfeldern Handlungen beschrieben, die von den Lernenden im Sinne vollständiger Arbeits- und Geschäftsprozesse als tatsächliche und konkrete berufsspezifische Arbeitshandlungen selbst geplant, durchführt und bewertet werden sollen.Den Lernenden sind besondere Aspekte und Elemente der Kommunikation, Kundenorientierung und Qualitätssicherung zu vermitteln.

Lernfelder:
Der Unterricht wird in Lernfeldern gestaltet. D.h. es werden berufstypische Handlungen in Form von Lernsituationen erarbeitet. Anhand dieser Situationen sollen  den Schülern die Kompetenzen vermittelt werden. Sie erarbeiten weitgehend sich selbst bzw. im Team die Kompetenzen, die es bedarf diese berufstypische Handlung umzusetzen. Es wird also nicht fachsystematisch, sondern fächerübergreifend Fach- und Personenkompetenzen vermittelt.

Beispiel:
Lernfeld 1: Warten und Pflegen von Fahrzeugen oder Systemen.
Lernsituation: Winterdurchsicht an einem PKW
Es werden hierbei verschiedene Zusammenhänge erarbeitet, die den Schüler in die Lage versetzt selbständig nach Abschluss des Lernfeldes eine Winterdurchsicht durchzuführen.
Es werden vermittelt: Fachliches, Kommunikation im Betrieb, Präsentation der Arbeit, Kundenumgang, etc.

Prüfungen:
Auf Grund der Neuordnung der fahrzeugtechnischen Berufe, haben sich auch die Prüfungsregelungen geändert.
Bei der Abschlussprüfung handelt es sich um eine „gestreckte Prüfung“. D.h. nach Abschluss des zweiten Ausbildungsjahres wird Teil 1 der Abschlussprüfung abgelegt (früher Zwischenprüfung). Sie geht zu 35% in die Abschlussnote ein.
Die Abschlussprüfung besteht aus zwei Teilen: Teil „A“ (praktische Prüfung) und Teil „B“ (theoretische Prüfung). Teil „B“ geht mit 65%-iger Bewertung in die Abschlussnote mit ein.

Besonderheiten:
An unserer Schule ist es üblich, im ersten Ausbildungsjahr Klassenfahrten zu veranstalten. Meist werden Fahrten mit sportlichen Schwerpunkten durchgeführt. Alle Schüler sollen die Möglichkeit haben an einer Klassenfahrt teilzunehmen. Im Regelfall sind es Ski- und Snowboardkurse.
Im Laufe ihrer Ausbildung nehmen die Klassen auch an Fahrten zur IAA, Werksbesichtigungen bei Automobilherstellern oder sonstigen Veranstaltungen teil.

Warum KFZ +  ?
Weil das ´+` in der KFZ-Abteilung kein leeres Vermarktungssymbol ist, sondern wir
in Lehrerteams arbeiten,
in den Teams planvoll mit den Kollegen des Praxisunterrichts zusammenarbeiten,
seit Jahren Blockunterricht anbieten und diesen fortlaufend optimieren,
die intensive Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben pflegen,
jährlich Klassenfahrten mit sportlichem Schwerpunkt anbieten,
mit anderen Abteilungen der GTS (EIBE, Fachschule für Technik) intensiv zusammenarbeiten (Shell ECO-Marathon), interne, regionale und zentrale Fort-und Weiterbildungsangebote in allen Bereichen (fachlich, methodisch und pädagogisch) wahrnehmen, unseren Schüler differenzierte Prüfungsvorbereitung bis zum letzten Ausbildungstag anbieten, die Ausstattung (EDV, Lehr-und Lernmittel, Werkstatt und Medien) pflegen und auf modernstem Standard halten, mit den Schülern regelmäßig Betriebs- und Messebesuche durchführen, bei allen KFZ-Prüfungen als Prüfer eingesetzt sind, Stütz- und Förderunterricht anbieten, Projekte außerhalb des regulären KFZ-Unterrichts fördern (Umbau Erdgasauto, Motorinstandsetzung Audi TDI, Bobbycar, 1-Liter-Auto), Verkehrssicherheitsaktionen veranstalten, bei der Projektwoche und dem Tag der offenen Tür immer attraktive Beiträge anbieten.