Gewerblich-technische Schulen verabschieden sechs Kollegen

Im Rahmen einer Personalversammlung verabschiedete das Kollegium am 30. Juni die Kollegen und Kolleginnen: Konstantios Chaloulos, Klaus Graßni, Werner Schneider, Michael Sator, Dagmar Stegerer und Monika Stark.

Konstantios Chaloulos und Monika Stark wechseln aus familiären Gründen nach Nordrhein-Westfalen. Die Kollegen Klaus Graßni, Werner Schneider, Michael Sator und Damar Stegerer gehen  in den Ruhe- bzw. Vorruhestand.

An den vielen Reden, die an diesem Tag gehalten wurden, erkennt man auch einen besonderen Charakterzug der GTS: ein starker Zusammenhalt im Kollegium und Humor.

Herr Chaloulos betont, dass in unserer Schule das Wohl der Schüler und die Zukunft der Schüler im Vordergrund stehen und „man hört sich zu im Kollegium.“

Klaus Steffen Graßni, der seit Ende 2002 an der GTS unterrichtete und vorher für die IHK in Erfurt tätig war, fühlt sich an der Verabschiedung „wie ein begossener Pudel“. Einerseits freue er sich auf seinen Ruhestand, andererseits vermisse er sicher nicht die Gesamtkonferenzen aber sicher das Kollegium.

Herr Michael Sator, arbeitete seit 1982 an der GTS. Christan Nusser, Personalrat, betont, dass Herr Sator ihn mehrfach darum gebeten habe, keine Rede zu halten, und deshalb so Nusser: „werde er auch kein Wort über den liebenswert, rauen Kollegen verlieren.“ .-)

Frau Monika Stark erhielt eine Freigabeerteilung für ihren Wechsel nach NRW, auch wenn wir sie „gern an unsere Schule gefesselt hätten“.

Frau Stark betont, dass Schüler immer „das geringste Problem sind“, auch wenn die Gesellschaft denkt, dies sei die größte Herausforderung für Lehrer und Lehrerinnen. Die Herausforderungen lägen in der Regel in den organisatorischen und bürokratischen Aspekten.

Sie „schenkt“ uns zum Abschied ihr Lieblingszitat – an das wir immer denken sollen, wenn wir uns ärgern: „Could be tactic, could be breath-taking incompetence. From my experience it´s the latter.”

Frau Stegerer, die seit 1998 an der GTS unterrichtete, fühlte sich nach eigener Auskunft zunächst als “Exotin”. Als sie an der GTS anfing, war sie noch eine von sehr wenigen Frauen in einem Männerkollegium, in dem es zum Frühstück noch heiße Würstchen gab und das ein oder andere Pfeifchen geschmaucht wurde. Zum Status der „Exotin“ trugen auch ihre Fächerkombination mit  Französisch und Englisch und ihr ständiges Bestreben, technikaffinen Schülern französische Kultur und Sprache näher zu bringen, bei.

Werner Schneider, bekennender Fußballfan, und bereits als Referendar seit Okt 1982 an der Schule konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Verabschiedung teilnehmen. Wir hoffen, wir können seine Verabschiedung noch in anderem Rahmen nachholen.

Mit den Kollegen verlassen sechs sehr unterschiedliche Lehrer und Lehrerinnen die Gewerblich-technischen Schulen, die uns alle mit ihren Stärken und Persönlichkeiten sehr fehlen werden.

(FIS)DSC02100 Kopie Verabschiedung