Über Helme und Toiletten

Die Projektvorstellungen an den gewerblich-technischen Schulen der Stadt Offenbach boten ein besonders breites Spektrum an Themen.

Was angehende Maschinenbautechniker an Feuerwehrhelmen und ICE-Toiletten interessiert, darüber informierten die spannenden Projektvorstellungen (am letzten Freitag).

Das Team der Herren Inan, Öner, Ohin und Rothenbücher bearbeitete ein Projekt für die Deutsche Bahn AG. Der Prozess der Reparatur von ICE-WCs sollte optimiert werden. Dank der Arbeit der Studierenden ist die Reparatur nun für die eingesetzten Facharbeiter leichter durchzuführen.

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Bild: vlnr Waldemar Ohin, David Rothenbücher, Kaan Öner und Cem Inan

Der Einsatz von Feuerwehrleuten im Brandfall könnte durch die Verwendung eines optimierten Feuerwehrhelms leichter werden.

Die Studierenden Geratz und Macey entwickelten bei der Firma Bertrandt GmbH den Prototyp eines Displays für einen Feuerwehrhelm, der die Bildgebung einer Wärmebild- und Nachtsichtkamera kombiniert.

Das Modell der Studierenden gibt das Bild auf einem kleinen, individuell anpassbaren LCD-Display wieder. Dies könnte Feuerwehrleuten bei der Orientierung in verqualmten und/oder brennenden Gebäuden helfen.

Die Firma Bertrandt GmbH ist ein Entwicklungsdienstleister für die Automobil- und Luftfahrtindustrie, die verwendeten technischen Komponenten finden sich so bereits in den Windschutzscheiben von Autos gehobener Klassen.

Diese Entwicklungen aus der Automobilwelt könnten hier sehr nutzbringend eingesetzt werden.

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Bild: Der stellvertretende Schulleiter Robert Oertl mit einem Prototypen des Helms

Auch für andere namhafte Firmen der Region arbeiteten die Studierenden.

Für die Firma Karl Mayer aus Obertshausen konstruierten die Studierenden Dutkowski, Hoffmann Jegel und Moreno einen Montagewagen zur Optimierung des Montageprozesses von Wirkmaschinen. Durch den Einsatz des Montagewagens kann die komplette Peripherie der Wirkmaschine parallel zur Montage der Hauptmaschine vormontiert und abschließend mit ihr „verheiratet“ werden.

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Bild: vlnr Alexander Jegel, Kim Moreno, Moritz Dutkowski und Benjamin Hoffmann

In der Firma Zeppelin Reimelt aus Ober-Roden müssen Bleche von einem Hochleistungslaser entsorgt werden. Der Studierende Ulf Gall entwickelte ein Konzept mit Föderbändern, das diese Arbeit erleichtern soll.

Die Zusammenarbeit der GTS mit Firmen aus der Region hat Tradition. Viele der beteiligten Firmen bieten den Studierenden regelmäßig spannende Projekte an, in denen das Gelernte in die Praxis umgesetzt wird.

Die gewerblich-technischen Schulen bilden Techniker im Bereich Maschinenbau, Mechatronik und seit 2014 – hessenweit einzigartig – auch im Bereich der Luftfahrttechnik aus.

Der Anmeldeschluss für Bewerbungen im Bereich der Luftfahrttechnik ist übrigens bis Ende Juni verlängert.

(FIS)