Tag der Demokratie
„Ich habe nochmal zu schätzen gelernt, dass unsere Demokratie nicht selbstverständlich ist.“ (aus einem anonymisierten Feedback der Teilnehmenden)
Dieses Feedback zeigt, wie wichtig es ist, Gespräche über Demokratie, Vielfalt und Verantwortung zu führen und Gefahren für unsere Demokratie aufzuzeigen.
Für einen groß angelegten Tag der Demokratie nahmen wir uns am Donnerstag, den 5. Februar, Zeit. Die Fachschaft Politik und Wirtschaft hat intensive Vorbereitung geleistet und viele externe Bildungsträger an die Schule eingeladen.
Das breit gestreute Angebot reichte von Workshops der Deutschen Friedensgesellschaft, der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, des DRK Offenbach mit den Programmen „Sheroes“ und „Heroes“ und „Meschugge“, der Berghof Foundation, BUND Jugend, der Friedrich-Naumann-Stiftung, der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Bildungsinitiative Ferhat Unvar, der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, des Violence Prevention Networks, des Instituts für Medienpädagogik und Kommunikation, der Werkstatt für Demokratieförderung, des Bischöflichen Jugendamts, dem Hessischen Rundfunk, der Deutschen Friedensgesellschaft bis hin zur Bundesbank. Die Bundeswehr informierte junge Menschen in zwei Workshops über „Die Rolle und Aufgabe der Bundeswehr in unserer Demokratie und die beiden Demokratietrainerinnen Deborah Mintah-Oberüber und Tobi Abidoye boten einen Workshop zum Thema „Gesellschaftliches Zusammenleben – Zwischen Anti-Diskriminierung, Empathie und Achtsamkeit“ an.
Eine sichere Demokratie muss mit Pluralismus umgehen können und „trotzdem“ wachsam sein und sie verteidigen. Das ist ein Grund für das wirklich breit aufgestellte Angebot.
Die Schülerinnen und Schüler der GTS Offenbach konnten gleich im Anschluss an den „Tag der Demokratie“ mittels QR-Code ein Feedback abgeben. Die Ergebnisse zeigen, dass das Anliegen der Schule gut aufgenommen wurde: „Lernziel erreicht“ – Quasi.
Neben den Workshops der externen Anbieter erstellten die Politik-Lehrkräfte der GTS auch eigene Angebote. Der Workshop „(Un)-Demokratie“ analysierte die Unterschiede zwischen Demokratien und Undemokratie anhand globaler Beispiele und Perspektiven. Darüber hinaus gab es Planspiele und Themen wie Fake-News und Trumps Amerika-Politik.
Zur deutschen Demokratie gehört auch die Schülervertretung! Und da die gewerblich-technischen Schule das Thema rundum wichtig finden, bot die Schulleitung einen Workshop an, in dem die Vertretung der Schülerinnen und Schüler mit Schulleiter Herrn Börner und Vertrauenslehrer Herrn Syed gemeinsam über Mitbestimmung in der Schule diskutierten. Die Bedeutung der politischen Bildung und die Verteidigung der Demokratie im Rahmen und Auftrag des Grundgesetzes waren ein Anliegen, das Bildungsdezernent Paul-Gerhard Weiß in seinem Grußwort betonte. Der Bildungsdezernent begrüßte unser Angebot und Schulleiter Robert Börner lobte das Engagement der Fachschaft Politik, die die aufwändige Planung gestemmt hat.
Das Fazit, welches man aus dem Tag der Demokratie ziehen kann, kommt wieder aus den Feedbacks der Lernenden:
„Vielfältiger Umgang mit kontroversen Themen, in dem sich die Schüler*innen gut einbringen konnten.“
„Ein sehr gelungenes Projekt, primär da weniger gesagt wurde, dass Demokratie wichtig ist, sondern das System drumrum erklärt wurde (Medien, Banken). Ich denke, dass dies besonders wichtig ist, um zu verstehen, wie unser System funktioniert und warum/wie wir es schützen können. Es vermittelt ein Gefühl der Natürlichkeit und Sicherheit der Demokratie. Einen Normalzustand der so bleiben sollte. Bitte genau so beibehalten, dieses Projekt trägt einen wichtigen Teil zur Identifikation mit der Demokratie bei und somit deren Schutz.“



